Leptin – oft findet man das Hormon unter dem Begriff „Schlankheitshormon“ oder „Wunderhormon“. Aber was genau ist Leptin eigentlich? Der Begriff Leptin kommt aus dem griechischen Wort leptos, was so viel wie „leicht“ oder auch „dünn“ bedeutet. Einige Artikel versprechen, dass man nur die körpereigenen Schlankheitshormone, darunter auch Leptin, ankurbeln muss, und schon purzeln die Pfunde. Wie Leptin und eine Leptin Diät funktioniert, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Leptin: ein ganz besonderes Hormon

Leptin ist in der Tat ein ganz besonderes Hormon. Dieses ist nämlich in besonderem Maße an der Steuerung des körpereigenen Hungers – und Sättigungsgefühl beteiligt. Eine hohe Konzentration Leptin im Blut vermindert das Hungergefühl und kann somit helfen die Zeiten zwischen den Mahlzeiten gerade während einer Diät und der Umstellung der Ernährung besser zu überstehen. Abnehmen mit Leptin ist somit ein effektiver Weg zur Traumfigur.

Wie funktioniert das Hormon Leptin?

Mit Leptin verhält es sich wie folgt: Je mehr Fettgewebe im Körper vorhanden ist, desto mehr Leptin wird produziert. Mehr Leptin bedeutetet somit, das der Mensch weniger Hunger verspürt. Außerdem wird der Stoffwechsel angekurbelt. Dies soll, wenn man diesen Prozess einmal überdenkt, verhindern, dass wir überhaupt zu sehr zunehmen. Der Körper ist von Natur aus darauf eingestellt das eigene Körpergewicht zu regulieren und gegen einen zu hohen Fettanteil im Körper anzugehen. Dies kann aber nur geschehen, wenn wir unseren Leptinspiegel erhöhen, beziehungsweise auf dem Level halten, welches für diesen Vorgang nötig ist. 

Gleichzeitig hat Leptin Einfluss auf das Sättigungsgefühl und teilt dem Gehirn mit, wenn die Sättigung erreicht wurde. Je mehr Fettreserven, desto mehr Leptin, desto schneller fühlt man sich satt. Wie kann es dann aber sein, das wir trotzdem zunehmen, obwohl wir scheinbar mehr Leptin in unserem Blut haben? 

Leptin Sensitivität zurücksetzen und den Hunger regulieren

Die Sensitivität des Körpers auf Leptin kann beeinflusst werden. Dies ist einfacher als gedacht! Und du wirst sehr schnell ein Ergebnis sehen. Du wirst besser essen, mehr essen und trotzdem sichtlich abnehmen.

Gewicht mit Leptin zu verlieren ist die beste Möglichkeit, denn sie ist natürlich und einfach. Mit Leptin abzunehmen, ist also ein idealer Weg für jeden. 

Aber wie kannst du deine Leptin-Sensitivität wiedererlangen und sogar steigern? 

Der einzige Weg, der Einfluss auf deinen Leptinspiegel hat, ist die Menge der Kohlenhydrate, die du aufnimmst. Diese Menge entscheidet über das Steigen und Sinken des Leptinwerts. 

Der wichtigste Schritt, um die Leptin Resistenz zu bekämpfen, ist erst mal diesen wieder auf Normalzustand zu setzen.

Wann sinkt der Leptinwert?

Sobald du eine Diät startest, wird dein Leptinwert sinken. Wenn du deine Kohlenhydratzufuhr dauerhaft reduzierst (wenn die Zufuhr unter 30 g pro Tag liegt), wird dein Körper immer weniger sensibel auf Leptin reagieren und die Fettverbrennung zurückkurbeln. Du wirst weniger Gewicht verlieren, obwohl du dich strikt nach deinem Diätplan richtest.

Um deinen Heißhunger während und auch nach der Diät in den Griff zu bekommen, musst du auf deine Kohlenhydrate acht geben. Diese müssen sinnvoll in deinen Diätplan platziert werden und mit dieser Strategie wirst du innerhalb kürzester Zeit mehr Fett verlieren, als du dir vorstellen kannst.

Es ist daher wichtig, auch mal ein paar Tage mit einer höheren Kalorienaufnahme aufgrund der erhöhten Kohlenhydrate zuzulassen. Denn im Endeffekt wird es dir dabei helfen, in den kommenden Tagen mehr Fett zu verbrennen, als du es ohne einen solchen Erholungstag könntest. 

Was Studien zur Erholung des Leptinspiegels zeigen

Zahlreiche Studien zeigen, dass sich der Leptinspiegel auch schnell wieder erholen kann. Steigert man nun die Kohlenhydratzufuhr wieder, so erholt sich auch der Leptin-Haushalt nach nur einem Tag. Und von hier an sollte man nicht wieder in eine radikale Diät verfallen, sondern mehr aber bewusster essen. Es mag vielleicht unglaublich klingen, aber wenn du gezielt höhere Kohlenhydratmenge in deinen Diätplan einbaust, kannst du deinen Leptinspiegel natürlich erhöhen und trotzdem abnehmen.

Du musst also nicht mehr auf all die kohlenhydratreichen Lebensmittel verzichten – Du musst sie nur gezielt in Deinem Plan integrieren. Lege alle ein bis zwei Wochen einen Tag ein, an dem Du vermehrt Kohlenhydrate zu Dir nimmst, und Dein Körper wird in den kommenden Tagen mehr Fett verbrennen als zuvor! Durch den Cheat-Day wirst Du auch nicht zunehmen. Und so kannst Du Dein Leptin auch konstant halten. 

Richtig angewendet wirst du in der Lage sein, dein Leptin-Level höher, als normalerweise zu halten, während du trotzdem, Körperfett verlierst. Und es einfach! 

Winterdepression? Vielleicht steckt ein Leptinmangel an deiner schlechten Laune!

Wenn du dich gerade in den dunklen Monaten schlapp und ausgelaugt fühlst, deine Stimmung gedrückt ist und auch dein Antrieb gemindert ist, dann kann vielleicht dein Leptin zu niedrig sein! 

Leptin und Depressionen können laut neueren Studien durchaus zusammenhängen. Außerdem steigern sichtbare Ergebnisse in deiner Diät deine Laune ebenfalls!

Falls du dich nicht aus der schlechten Laune befreien kannst, solltest du vielleicht einmal auf deinen Leptinspiegel achten und versuchen, diesen zu erhöhen. Und das „wie“ ist so einfach! 

Was steckt hinter der geheimnisvollen Leptin-Diät?

Hinter der so wirkungsvollen Leptin-Diät steckt eigentlich gar kein großes Geheimnis! Du kannst sofort starten und brauchst auch nicht viel. 

Vielleicht fragst du dich ob diese Diät wirklich wirkt oder ob sie nur eine von vielen Diäten ist? Dies lässt sich leicht beantworten: Sie wirkt und besser als viele andere Diäten. 

Und du brauchst nur zwei Dinge, um dich schnell wieder besser zu fühlen. Die eine Sache ist, ein wenig moderate Bewegung in deinen Diätplan einzubauen. Dies bedeutet nicht, dass du dich direkt ins Fitnessstudio schleppen musst, denn dies ist nicht der Fall! Ein wenig Bewegung im Alltag kann schon einen großen Unterschied machen. Schon ein 30-minütiger Spaziergang pro Tag kann deine Leptin-Diät unterstützen. 

Andererseits brauchst du eine verbesserte Ernährung. Natürlich erwartest du nun, dass du auf alle Kohlenhydrate und zu viel Kalorien im Allgemeinen verzichten musst. Und hier kommt der angenehme Part der Leptin-Diät, denn sie erlaubt dir Kohlenhydrate und damit all die leckeren Gerichte die du nicht vermissen möchtest in deinen Plan einzubauen. Dies ist nicht nur erlaubt, sondern sogar notwendig um deinen Leptinspiegel zu erholen und mehr Fett zu verbrennen.

Wege, deinen Leptinspiegel zu erhöhen, dein Gewicht zu reduzieren und erfolgreich zu halten

Glücklicherweise gibt es einige Lebensmittel, mit denen der Leptinspiegel nach oben gesteuert werden kann. Und hier kommt das Beste: Dies bedeutet vor allem, ordentlich zu essen. Dazu schauen wir uns einmal an, was passiert, wenn wir unseren Körper auf eine radikale Diät setzen.

Wenn die Kalorienzufuhr reduziert wird, sinkt auch der Leptinspiegel. Der Körper möchte uns mitteilen, dass wir hungrig sind und mehr essen sollen. Nach nur einer Woche auf Diät sinkt unser Leptinspiegel um bis zu 50 %. Je weniger Kalorien und Kohlenhydrate wir also einsparen, desto mehr behindern wir unseren eigenen Körper.

Aus diesem Grund funktionieren Radikaldiäten in den wenigsten Fällen. Hungern und der Verzicht auf zu viel Kohlenhydrate bringt genau das Gegenteil von dem, was eigentlich erreicht werden möchte. Das Resultat lässt sich schnell sehen:

Weniger Leptin im Körper bedeutet: mehr Hunger und ein langsamer Stoffwechsel. Heißhungerattacken sind das Resultat. Und es kommt noch schlimmer, denn durch den langsamen Stoffwechsel wird es für den Körper fast unmöglich gemacht, die zu viel aufgenommene Nahrung ordentlich zu verarbeiten. Schon beginnt die Spirale, denn nun nimmt man zu, obwohl man kaum etwas zu sich nimmt. Die Frustration steigt zusätzlich. Man ackert sich ab und versucht auf so viele schmackhafte Dinge zu verzichten, ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Dies liegt daran, dass Leptin sehr eng mit Kohlenhydraten und Insulin verbunden ist. Es ist sehr wichtig, dass der Blutzuckerwert während deiner Diät relativ konstant bleibt. Nimm das Insulin im Körper ab, so wird sich auch der Leptinwert verringern. Deshalb sollten auch ab und zu mal kalorienreiche und fettreiche Lebensmittel auf dem Plan stehen. Hierzu gehören zum Beispiel Pizza, Süßigkeiten und so weiter. Abnehmen und trotzdem solche Speisen zu sich nehmen? Klingt unglaublich, funktioniert aber tatsächlich! 

Neben diesem kleinen Trick gibt es natürlich auch Mineralstoffe und Aminosäuren die konsumiert werden um Leptin im Blut zu steigern und das Abnehmen zu beschleunigen. Somit kannst du neben den strategisch platzierten, kalorienreichen Lebensmitteln auch außerhalb des Reefeedtages einiges dafür tun, deinen Leptinwert hoch zu halten. 

Zeichen für eine Leptinresistenz (und warum das wichtig ist)

Typisch für eine Leptinresistenz sind vor allem die folgenden Symptome: 

– Du bist von ständigem Hunger geplagt

– Du hast besonders Heißhunger auf Süßes

– Du bist übergewichtig

– Es fällt dir sehr schwer Gewicht zu verlieren

All dies sind Anzeichen für eine ausgeprägte Resistenz auf das Schlankheitshormon Leptin. Diese Symptome sind leider ein Kreislauf, welcher dringend an einer Stelle unterbrochen werden muss! Durch den Heißhunger wirst du mehr essen und dadurch weniger Gewicht verlieren. Bevor du dich also auf deine Diät stürzt, solltest du dich erst einmal um die Heilung deiner Leptinresistenz kümmern. Es wird sich für dich aber auf jeden Fall lohnen! 

Leptin Resistenz: Wenn alles schief geht

Wer unter Leptinresistenz leidet, dem wird es sehr schwerfallen abzunehmen. Auch das Hunger – und Sättigungsgefühl spielt völlig verrückt. Und das, obwohl sich der Körper selbst regulieren sollte. Das Problem ist, das bei Übergewicht kein Leptinmangel vorliegt. Im Gegenteil, je höher der Körperfettanteil, desto höher der Leptinwert im Blut. Aber das im Körper vorhandene Leptin kann seine Wirkung nicht entfalten. Somit isst man immer mehr und mehr, nimmt sogar die richtigen Lebensmittel zu sich, kann aber kein Sättigungsgefühl erreichen. 

Dies macht das Abnehmen viel schwerer als nötig! Außerdem wirst du dich schnell entmutigt fühlen, wobei du dich eigentlich besser fühlen möchtest. Du wirst dich fühlen als, wenn alles schiefgeht und vielleicht aufgeben wollen. Aber das musst du nicht! Denn du kannst die Leptinresistenz umkehren und das Hormon zu deinem Vorteil nutzen. 

Die Gefahren eines zu hohen Leptinspiegels

Für eine bestehende Leptinresistenz gibt es verschiedene Ursachen. Selten steckt eine genetisch bedingte Störung dahinter. In den überwiegenden Fällen liegt das Problem aber darin, dass das vorhandene Leptin nicht in unser Gehirn gelangt und hier das Signal geben kann, dass der Magen voll ist. Zur Bildung einer solchen Resistenz kommt es meistens, da der Stoffwechsel permanent mit Leptin überflutet ist.

Die Leptinrezeptoren im Gehirn werden zunehmen unempfindlicher und Verweigern die Reaktion auf ankommendes Leptin. Zu einer solchen Überflutung kommt es, wenn man sich lange fehlerhaft ernährt. Zu Beginn einer schlechten und vor allem fettreichen Ernährung ist der Körper noch in der Lage das Leptin zu verwenden und ein natürliches Gefühl der Sättigung zu erreichen.

Überreizt man diesen Zustand aber, so stellen die Leptinrezeptoren und auch die Leptininformanten ihre Arbeit ein. Zu viele Informationen, die verwertet werden müssen und welche nicht mehr von den Rezeptoren verarbeitet werden können. Die Folgen sind für den Körper ziemlich dramatisch. Denn von nun an setzt das Sättigungsgefühl teilweise bis sogar ganz aus. Kombiniert man das Ganze mit mangelnder Bewegung, so unterstützt man den Körper nur noch darin, die Leptinaufnahme einzustellen. 

Leptin 101: Warum das Hungerhormon dich von einer Gewichtsabnahme abhält

Je besser die Ernährung, desto leptin-sensitiver sind wir. Im Grunde ist unser Körper darauf ausgelegt, unser Gewicht natürlich zu regulieren und bei zu viel oder zu wenig Nahrungsaufnahme zu reagieren.

Aus diesem Grund findet man in der Tierwelt, solange sich die Tiere in freier Wildbahn und ihrem natürlichen Umfeld befinden, keine übergewichtigen Tiere. Für die Menschen gelten aber andere Zustände, denn mit dem heutigen Nahrungsangebot und unserer modernen Lebensweise haben wir uns ziemlich weit von dem entfernt, was „natürlich“ ist.

Unser Essverhalten führt dazu, das unser Gehirn die Signale des ausgesendeten Leptins nicht mehr verarbeiten kann und seine Arbeit aufgrund von Überforderung einstellt. Im Umkehrschluss müssen wir unseren Körper also entlasten und ihn wieder zu dem zurückführen, was ihm bekannt ist. So kann das Leptin seine Arbeit als Hormon wieder angemessen verrichten. 

Eine Veränderung in der Ernährung ist dabei der erste wichtige Schritt. Zu viel Zucker und zu viele schlechte Fette müssen in Zukunft vermieden werden. Stattdessen stehen Kohlenhydrate und gute Fette auf dem Speiseplan.

Zu verzichten ist zunächst einmal auf Fast Food und Fertiggerichte generell, aber auch Transfette wie sie in Margarine, Chips und so weiter zu finden sind. Wichtig ist es, auch auf zuckerreiche Gerichte und Getränke zu verzichten. Hierzu gehören auch Fruchtsäfte und solche Getränke, die Zuckeraustauschstoffe benutzen! Dies ist ganz wichtig, denn Fructose und Austauschstoffe begünstigen eine Leptinresistenz. Im Gegenzug dazu muss die Zufuhr an Kohlenhydraten erhöht werden. 

Dadurch gerät das Hormon aus dem Gleichgewicht und muss erst einmal wieder zurückgesetzt werden. Prinzipiell ist Leptin ein sehr nützliches Hormon, aber wenn die Funktion eingeschränkt ist, wird es dich massiv vom Abnehmen abhalten. 

Leptin ankurbeln mit rein vegetarischen Lebensmitteln: So geht‘s!

Sehr hilfreiche Aminosäuren sind dabei Omega-3 Fettsäuren. Eine Studie mit 1700 Probanden, welche an einem gestörten Leptinstoffwechsel litten, zeigte deutlich welchen positiven Einfluss diese auf den Körper haben.

Durch die regelmäßige Aufnahme der Fettsäuren können Probleme mit dem Hormon verbessert und sogar behoben werden.

Auf Omega-6 achten

Besonders wichtig ist es auch, gleichzeitig auf die Aufnahme von Omega-6 zu achten. Diese sind nämlich wiederum schädlich für die Leptinrezeptoren und begünstigen ihre Fehlfunktion.

Omega-3 Fettsäuren helfen

Nur ein Grund, wieso Omega-3 Fettsäuren so wichtig für unsere Gesundheit sind. Vorzufinden sind diese vor allem in Fisch, wie zum Beispiel Lachs und Makrelen. Vor allem bei bereits stark übergewichtigen Personen, welche mit fortschreitenden Problemen wie Insulinresistenz, Bluthochdruck und zu hohem Cholesterin zu kämpfen hatten, zeigte die gleichzeitige erhöhte Aufnahme von Omega-3 sehr gute Ergebnisse. 

Zink hilft

Auch das Spurenelement Zink hilft sehr gut, das dein Körper Leptin produzieren kann. Wird weniger als 15mg Zink pro Tag aufgenommen, so kommt es zu einer geringeren Produktion des Hormons. Somit spielt Zink ebenfalls eine wichtige Rolle in der Regulierung des Hungergefühl und ist ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf. Zink kann über die Nahrung und über spezielle Nahrungsergänzungsmitte zugeführt werden. Vor allem Fleisch, Eier und Hülsenfrüchte bieten eine gute Versorgung mit Zink. 

Leptin aktivieren wie geht man vor?

Wie wir gesehen haben sollte er Körper sich eigentlich selbst regulieren. Dies ist aber nicht ganz so einfach, wie es ausschaut. Theoretisch sollte es funktionieren, praktisch ist dies aber nicht der Fall. Leptin mag in den Fettzellen vorhanden sein, aber um dieses zu aktivieren und das Hormon zum Arbeiten anzuregen braucht schon etwas mehr. Wer jetzt an Nahrungsergänzungsmittel und Leptin in Pillenform denkt, der ist auf dem falschen Weg. Vielleicht klingt es traumhaft und zu schön, um wahr zu sein: Abnehmen mit Leptin in Tablettenform. Das Hormon funktioniert aber nicht auf diesem Weg.

Leptin ist ein proteinbasierendes Hormon. Das bedeutet, das, wenn Leptin oral eingenommen wird, einfach im Magen verdaut wird und keine Wirkung erreicht wird. Eine Studie im Jahre 1996 zeigte deutlich, dass die Gabe von Leptin über eine Spritze bei Mäusen durchaus einen sehr guten Effekt erzielte. Studien zeigten, dass Versuchsteilnehmer, welche intravenös mit Leptin behandelt wurden, durchaus in der Lage waren abzunehmen. Allerdings funktionierte dies bei einigen, bei manchen aber auch gar nicht. Am interessantesten ist wohl, dass der Effekt zwar während der Behandlung auftrat, die Teilnehmer ihr Gewicht aber nach der Studie nicht halten konnten. Außerdem kommen mit der Verabreichung des Hormons immense Kosten auf einen zu.

Was kostet Leptin?

Das ist ganz unterschiedlich. Bis zu 450 € kann eine Tagesdosis Leptin Hormone kosten. 

Warum funktioniert Leptin nicht bei jedem gleich gut?

Doch wieso funktionierte die Gabe des Hormon Leptin bei einigen Menschen gut und bei einigen zeigte sie nicht einmal Wirkung? Wieso signalisiert der Körper bei mehr Fettpolstern nicht einfach, dass von nun an weniger Hunger vonnöten ist? Die Antwort hierauf verbirgt sich hinter dem Begriff der Leptinresistenz. Hier sind die Leptin-Informanten außer Kontrolle geraten. 

Deshalb führt der Weg (und auch der sinnvollste Weg, wenn man Gewicht verlieren möchte) über die Nahrung. Mit Leptin-Reichhaltigen-Nahrungsprodukten. Hiermit können wir die natürliche Leptinproduktion unseres Körpers beeinflussen. Unser Körper kann mehr Leptin herstellen. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, denn Nahrungsergänzungsmittel können teilweise sehr teuer sein, sondern hilft auch gleichzeitig noch einen gesunden Lebensstil zu etablieren – langfristig der beste Weg um sein Gewicht halten zu können. 

Es gibt also einiges, was deinen Leptin-Haushalt wieder ankurbelt und dich bei deiner Abnehm-Reise unterstützen kann!