Bauchfett loswerden: Bauchfett sieht sehr hässlich aus, die meisten Menschen versuchen deshalb das Bauchfett loszuwerden. Es sieht aber nicht nur unschön aus, es schadet auch der Gesundheit.

In aller Regel ist falsche Ernährung und mangelnde Bewegung daran schuld. Um Bauchfett loswerden zu können, raten wir als Experten zu drei Stunden intensiver Bewegung in der Woche.

Trotzdem wird ein noch so kurzer Weg zur Arbeit mit dem Auto zurückgelegt und im Supermarkt suchen die meisten Menschen einen Parkplatz in der Nähe vom Eingang. Auch in puncto Ernährung sind viele Fehler nicht zu übersehen, viele Menschen essen zu viel Zucker und zu wenige Ballaststoffe.

Bewegung im Alltag ist ganz einfach umzusetzen, statt den Lift zu strapazieren, kann man auch mal die Treppe nehmen. Bauchfett loswerden ist kein Hexenwerk!

Wie bekomme ich einen Sixpack?

Einen Sixpack bekommt man eben nur, wenn die Bauchmuskeln ausreichend trainiert werden. Nun geht es nicht um einen „Bierbauch“, auch bei normalen Menschen werden die Muskeln am Bauch nicht sichtbar. Die sogenannten „Schlankmacher“ nutzen gar nichts, man muss die Ernährung komplett umstellen und den Muskelaufbau stärken. Sicher ist ein „Waschbrettbauch“ nur schwer zu erreichen, doch es ist durchaus möglich einen Sixpack zu bekommen. Hier sind ein paar Tipps, wie ein Sixpack verwirklicht werden kann. Zumindest helfen diese Ratschläge, um am Strand oder im Hallenbad eine gute Figur zu machen.

Bauchfett loswerden – geht das eigentlich?

Viele Frauen und Männer wollen Bauchfett loswerden, doch nur an bestimmten Stellen am Körper abzunehmen, ist beinahe unmöglich. Auch andere Körperstellen werden durch die Diät dünner und das ist natürlich nicht erwünscht. Aber mit ganz gezielten Übungen und der richtigen Ernährung, kann man auch Bauchfett verlieren. Das erfordert zwar viel Disziplin und Geduld, doch Fett am Bauch kann gezielt bekämpft werden. Ein wirklich flacher Bauch muss kein Traum bleiben.

Meist ist die Optik ein Grund

Sicher ist in aller Regel die Optik der Grund, um Bauchfett loswerden zu wollen. Doch es können auch gesundheitliche Probleme auftreten, denn Bauchfett fördert die Entstehung vieler Krankheiten. Zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Das Fett am Bauch ist nämlich sehr aktiv beim Stoffwechsel, es gibt zwei verschiedene Arten von Fettgewebe. Da wäre zunächst das Unterfettgewebe, das unter der Haut sitzt, meist an den Oberschenkeln und am Po. Es hält den Körper warm und speichert Energie für schlechte Zeiten. Zwar freuen sich die Frauen nicht gerade, wenn zu viel Hüftgold vorhanden ist. Doch dieses Fett ist nicht so schädlich, wie es das Bauchfett ist. Es gehört zum viszeralen Fettgewebe, das lagert sich jedoch nicht nur oberflächlich ein, sondern auch zwischen den Organen.

Hier bildet es dann Botenstoffe, die sich sehr negativ auf den Körper auswirken. So kann beispielsweise der Blutdruck steigen und es wird das Hormon Insulin ausgeschüttet. Das wiederum erzeugt Entzündungen und im schlimmsten Fall kann sich Diabetes entwickeln. Auch stellt das Bauchfett ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose, Alzheimer und sogar Krebserkrankungen dar.

Der Bauchumfang

Männer neigen eher zu Fett am Bauch. Das liegt am Testosteron, das Fett schlägt sich am Bauch nieder. Bei den Frauen sitzt das Fett meist an den Oberschenkeln und an den Hüften. Das kann sich jedoch mit den Wechseljahren schnell ändern, es wird nicht mehr ausreichen Östrogen produziert und Frauen nehmen jetzt vermehrt am Bauch zu. Damit steigt auch das Risiko für zahlreiche Erkrankungen.

Bei Frauen ist ein Bauchumfang von 80 cm schon äußerst ungesund, ab 88cm wird es sogar gefährlich. Bei Männern gelten 94 cm Bauchumfang als ungesund, 102 cm sind gefährlich.

Den Bauchumfang messen

Dazu stellt man sich aufrecht hin und macht den Oberkörper frei. Dann wird ein Maßband kurz über dem Bauchnabel um den Körper geführt. Bestenfalls findet die Messung immer zur gleichen Uhrzeit statt.

Bauchfett loswerden – worauf kommt es an?

Zunächst sollte man sich nicht nur auf das Bauchfett konzentrieren, viel wirkungsvoller ist es, den ganzen Körper als Einheit zu betrachten. Also sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und natürlich auf ausreichend Bewegung. Stress ist ebenfalls zu vermeiden, der wirkt sich nämlich sehr negativ auf das Körpergewicht aus.

Nur wer möglichst wenige Kalorien zu sich nimmt, kann auf die Dauer Körperfett verlieren. Dazu kommen dann gezielt Übungen, um Bauchfett loszuwerden. Dabei muss man die Motivation sehr hochhalten, man sollte sich also nur ein paar Teilziele setzen. Um Bauchfett loswerden zu können, muss man an folgenden Stellschrauben drehen:

Bauchfett loswerden – Ernährung

Sie sollte möglichst ausgewogen sein, mit viel Obst und Gemüse und natürlich Ballaststoffen. Vollkornprodukte sind ebenfalls hilfreich und Proteine enthalten Fleisch, Hülsenfrüchte und Fisch. Gesunde Fette sind Olivenöl oder Leinöl.

Bauchfett loswerden – Bewegung

Man sollte sich sehr oft an der frischen Luft bewegen, ganz ideal ist eine Kombination aus Ausdauersport und Kraftsport.

Stress: Auch der Stress sollte sich in Grenzen halten, denn bei Stress wird Cortisol ausgeschüttet und das vermehrt das Bauchfett nur noch mehr. Man sollte vielmehr Ruhephasen einplanen, sehr hilfreich sind Yoga und Meditation. Natürlich muss der Körper ausreichend Schlaf bekommen.

Gute Tipps gegen Bauchfett

Ganz wichtig sind Kohlehydrate, Zucker, Brot, Nudeln und Weißmehlprodukte sollten nicht auf dem Speiseplan stehen. Besser ist mageres Fleisch, viel Gemüse und Fisch und natürlich Milchprodukte. Obst darf man ebenfalls nur in Maßen genießen. Man sollte also:

Snacks vermeiden
Keinen Stress haben
Alkohol nur in Maßen trinken
Sehr viel Wasser aufnehmen
Selbst kochen
Sich regelmäßig bewegen

Wer Bauchfett loswerden will, der sollte jedoch Kohlehydrate nicht ganz verteufeln, vielmehr ist zu überlegen, zu welcher Zeit man eigentlich Kohlehydrate zu sich nimmt. Am Morgen liefern sie beispielsweise viel Energie für den Tag. Kurz vor dem Schlafengehen sind Kohlehydrate jedoch völlig am falschen Platz, der Körper muss sich in der Nacht der Fettverbrennung widmen.

Fett am Bauch loswerden – welcher Sport ist richtig?

Sinnvoll ist natürlich jede Bewegung. Allerdings sollte man „seinen“ Sport regelmäßig ausüben, denn um Bauchfett loswerden zu können, ist Regelmäßigkeit „Pflicht“. Man sollte ruhig auch mal neue Sportarten ausprobieren, denn man hat Abwechslung und gibt den Muskeln neue Anreize. Sehr interessant ist ein Intervall-Training, doch auch beim Joggen im Wald verliert der Körper viele Kalorien. Ein gezieltes Krafttraining formt und strafft dann den Körper. Wer allerdings gar keine Lust hat ins Fitnessstudio zu gehen, ist auch mit ausgedehnten und regelmäßigen Spaziergängen gut beraten.

Gezielte Übungen um Bauchfett loswerden zu können

Zwar ist es nicht möglich, das Fett an bestimmten Körperstellen loszuwerden, aber mit gezielten Übungen kann man den Bauch formen und straffen. Beste Beispiele für einen flachen Bauch sind Squats, Burpees oder die Planks. Ganz gezielte Übungen für den Bauch sind ebenfalls die klassischen Sit-ups, das Klappmesser oder das Beckenheben. Es gibt unzählige Varianten, man muss einfach ausprobieren, was wirklich hilft und dem Körper guttut.

Sieht man die Bauchmuskeln?

Ja, aber das dauert sehr lange. Man kann noch so viele Übungen für den Bauch machen, wenn die Fettschicht über den Muskeln einfach zu dick ist, werden sie nicht sichtbar. Man muss also zunächst das Bauchfett reduzieren. Nicht umsonst heißt es: Muskeln werden in der Küche gemacht. 70 % des Erfolgs erreicht man eben nur über die Ernährung. Nur 30 % des Erfolgs werden dem Training zugeordnet.

Jetzt kommt natürlich noch hinzu, dass jeder Körper anders reagiert. Bei manchen Menschen ist schon ein Erfolg zu sehen, wenn der Körperfettanteil 18 bis 20 Prozent beträgt. Bei ihnen ist schon ein knallhartes Sixpack zu sehen. Andere hingegen müssen einen Körperfettanteil von 15 % erreichen.

Man muss einfach die Sache ganz entspannt angehen und sollte sich nicht selbst unter Druck setzen.
Man muss einfach lernen, den eigenen Körper zu lieben und man sollte schon kleine Erfolge feiern.
Denn nach wie vor gilt: Wer sich schön fühlt, ist es auch.