Wer abnehmen möchte, muss sich gesund ernähren und Sport treiben – so zumindest die Annahme. Mit der richtigen Diät und einigen Geheimtipps klappt das Abnehmen am Bauch wie von alleine.

Abnehmen am Bauch: mit der richtigen Ernährung

Wenn sich am Bauch Fettpölsterchen gebildet haben, liegt das oft an einer falschen Ernährung. Lebensmittel wie Weißmehl-Nudeln oder geschälter Reis enthalten viele Kohlenhydrate, die sich in Form von Fett auf die Hüften legen.

Andere Lebensmittel wie Süßkartoffeln und Hülsenfrüchte sind dagegen reich an Nährstoffen, die der Körper sofort verarbeiten kann.

Mit der Bauchweg-Diät zum Erfolg


Die Bauch-weg-Diät sollte ausgewogen und gesund sein.

Leere Kohlenhydrate gilt es zu vermeiden, Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen, sind dagegen erlaubt.

Wichtige Fette und Nährstoffe, die der Körper benötigt, sollten schon beim Frühstück aufgenommen werden – damit der Körper sie auf dem Weg zur Arbeit direkt in Energie umwandeln kann.

Ein gutes, vollwertiges Frühstück ist zum Beispiel Vollkornbrot oder Müsli.
Während die Ernährung selbst umgestellt werden muss, um am Bauch abzunehmen, kann die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten beibehalten werden.

Es empfehlen sich drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag. Hunger zwischendurch lässt sich mit gesunden Snacks wie Obst und Gemüse überbrücken.

Abnehmen am Bauch – nur mithilfe einer Ernährungsumstellung möglich!

Wer speziell am Bauch abnehmen möchte, muss seine Ernährung umstellen.

Ein gesunder und ausgewogener Speiseplan ist der erste Schritt zu einem flachen Bauch. Bestimmte Nahrungsmittel dürfen während der Diät nicht fehlen.


Auf Fertigprodukte sowie Alkohol muss ebenfalls verzichtet werden. Im Fall der Fertigprodukte sind es die leeren Kalorien, im Falle des Alkohols die großen Mengen Kohlenhydrate, die dem flachen Bauch entgegenwirken.

Außerdem beeinflusst beides den Stoffwechsel und kann das Abnehmvorhaben stark beeinträchtigen.

Darum: Fastfood und ungesunde Getränke vom Speiseplan streichen.

Gesünder sind Obst und Gemüse, mageres Fleisch, Fisch und magere Milchprodukte. Auf dem morgendlichen Speiseplan muss außerdem Eiweiß zu finden sein. Das Eiweiß sättigt und hemmt die täglichen Heißhungerattacken.

Außerdem sollten täglich mindestens zwei Liter Wasser getrunken werden, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Ausreichend Wasser regt den Stoffwechsel an und im Falle von Cola und Co. wird außerdem die aufgenommene Kalorienmenge reduziert. Da Wasser Mineralien aus dem Körper spült, sollte mineralhaltiges Wasser getrunken werden.

Effektiver abnehmen am Bauch, dank eines Ernährungstagebuchs


Ein Ernährungstagebuch hilft dabei, die Fortschritte festzuhalten. Optimalerweise wird der Speiseplan gemeinsam mit einem Ernährungsexperten erstellt.

Regelmäßige Hausarztbesuche sind während der Diät Pflicht, da der Körper durch die Veränderungen mitunter stark belastet wird.

Auf dem Ernährungsplan nicht fehlen darf scharfes Essen. Curry oder ein Chili-Eintopf regen den Stoffwechsel an und helfen dabei, Kalorien schneller zu verbrennen.

Auch Cayennepfeffer bietet sich an, denn das Gewürz reguliert die Verdauung und regt den Fettstoffwechsel an. Außerdem macht scharfer Pfeffer lange satt.

Abnehmen am Bauch mit Hausmittel

Abnehmen am Bauch funktioniert durch eine gesunde Ernährung und verschiedene pflanzliche Hilfsmittel wie:

Ingwer

Ingwer gilt als Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden und hilft auch beim Abnehmen am Bauch.

Tee

Der Tee fördert die Fettverbrennung und hemmt den Appetit. Ähnlich wirksam ist Grüntee. Durch seine pflanzlichen Gerb- und Bitterstoffe wird der Appetit gehemmt, was vor allem dem Heißhunger entgegenwirkt, der für viele überschüssige Kilos verantwortlich ist.

Magnesium


Ein gutes Hausmittel gegen Bauchfett ist Magnesium. Das Mineral wird vom Körper für verschiedene Prozesse – unter anderem den Mineralstoffwechsel und die Insulinausschüttung – benötigt. Ein hoher Insulinspiegel hemmt die Fettverbrennung. Die Folge: das Fett wird in den Zellen eingelagert – vorwiegend an Bauch, Hüfte und Po. Um das körpereigene Magnesium-Depot aufzufüllen, sollten Mandeln, Vollkornbrot, bittere Schokolade oder Sonnenblumenkerne verzehrt werden.

Curcumin

Ebenfalls ein wirksames Hausmittel gegen Bauchfett ist der natürliche, gelbliche Farbstoff Curcumin. Der Inhaltsstoff regt unter anderem den Stoffwechsel an und verbessert das Wohlbefinden. Curcumin kann über Extrakte, Kapseln oder das Gewürz Kurkuma aufgenommen werden.

Zimt

Zimt ist trotz seines süßen Geschmacks ein gutes Hausmittel gegen Bauchfett. Das Gewürz hat eine thermogene Wirkung und trägt dadurch zum körperlichen Metabolismus bei. Vereinfacht gesagt: Zimt regt die Fettverbrennung an. Ideal ist gemahlener Zimt aus dem Fachhandel. Der Zimt kann als Gewürz verwendet oder in kleinen Dosen pur verzehrt werden. Zimt dient damit wunderbar als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung.

Preiselbeeren

Preiselbeeren stecken voller organischer Säuren wie Chinasäure oder Zitronensäure. Sie dienen als Emulgatoren bei Fettablagerungen, indem sie das Fett als Abfallprodukt transportieren.

Abnehmen am Bauch als Vegetarier

Vegetarier, die keinen Fisch essen, können die Nährstoffdepots durch eine tägliche Dosis Omega-3-Fettsäuren ausgleichen. Dazu bieten sich Chiasamen an. Das Naturprodukt enthält eine Menge Eisen, Calcium und Ballaststoffe, welche das Völlegefühl fördern. Mediziner empfehlen vier bis acht Esslöffel Chiasamen pro Tag. Bei Heißhunger stillt schon ein einziger Esslöffel das Magengrummeln.

Kurzfristig am Bauch abnehmen – durch komplexe Kohlenhydrate

Bei einer gesunden Ernährung und ausreichend Sport dauert es einige Tage, bis die ersten Veränderungen am Bauch sichtbar werden. Soll es mit dem Abnehmen schneller gehen, muss komplett auf Kohlenhydrate verzichtet werden. Steht beispielsweise ein Urlaub an, ist das die perfekte Gelegenheit für einen Kohlenhydrat-Stopp. Nudeln, Kartoffeln oder Brot gilt es vom Speiseplan zu streichen. Die Umstellung ist zwar mit Aufwand verbunden, am Ende ist das Ergebnis jedoch ein flacher Bauch, der sich sehen lassen kann.

Einfache Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Ebenso schnell sinkt der Blutzuckerspiegel anschließend auch wieder ab, was zu Heißhunger und Unwohlsein führt. Viele einfache Kohlenhydrate sind zum Beispiel in Weißbrot oder in Fastfood enthalten.


Komplexe Kohlenhydrate dagegen, versorgen den Organismus langfristig mit Energie. Die Fettverbrennung kann wie gewohnt weitergehen und es wird nur wenig Fett eingelagert. Komplexe Kohlenhydrate sind unter anderem in Vollkornprodukten wie dunklen Nudeln oder Pumpernickel enthalten.

Lösliche Ballaststoffe helfen beim Abnehmen am Bauch

Sei es aufgrund von mangelnder Fitness, genetischer Vorbelastung oder einer schlechten Ernährung: Fett sammelt sich vorwiegend am Bauch an. Das Bauchfett schützt den empfindlichen Magen-Darm-Bereich und kann bei Bedarf leicht in Energie umgewandelt werden.

Um einen flachen Bauch zu erreichen, müssen viele lösliche Ballaststoffe verzehrt werden. Lebensmittel wie Äpfel oder Vollkornbrot enthalten die wichtigen Stoffe, welche das Bauch- und Organfett reduzieren. Außerdem sollten viele probiotische Lebensmittel in den Speiseplan eingebaut werden.

Milch oder Joghurt enthalten wertvolle Milchsäurebakterien, welche die Darmflora unterstützen und die Verdauung anregen. Probiotische Lebensmittel lassen sich auch über Sauerkraut, Hülsenfrüchte oder Kefir in die Diät integrieren.

Abnehmen am Bauch durch: Stress vermeiden, schlanker kleiden

Chronischer Stress macht krank und dick. Wer ständig im Stress ist, kurbelt dadurch die Ausschüttung des körpereigenen Hormons Cortisol an. Cortisol regt den Appetit an und begünstigt dadurch Übergewicht. Um das Fett am Bauch loszuwerden, gilt es Stress zu vermeiden.

Entspannen mit Yoga & Qi Gong

Möglich ist das durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Qi Gong. Bereits ein heißes Bad oder ein gutes Buch kann helfen, gedanklich abzuschalten. Ausreichend Schlaf ist ebenfalls wichtig. Mindestens acht Stunden Ruhe während der Nacht müssen es sein, damit der Fettstoffwechsel optimal arbeiten kann.

4 sofort anwendbare Tipps, für das Abnehmen am Bauch

1. Ob Obst und Gemüse oder Haferflocken: das Essen sollte langsam verzehrt werden.

Dadurch kommt es bereits als Nahrungsbrei im Magen an und kann leichter verdaut werden. Gesundheitsexperten empfehlen, jeden Bissen mindestens zehn bis 20 Mal zu kauen.

2. Außerdem gilt: Brust raus, Bauch rein: wer aufrecht steht, trainiert ganz automatisch auch seine Bauchmuskulatur.

Zudem drückt eine gerade Haltung Selbstvertrauen aus und das ist bei Abnehmvorhaben besonders wichtig.

3. Nach dem Essen kann ein kurzer Verdauungsspaziergang eingelegt werden.

Schon 30 Minuten täglich genügen, um in Form zu bleiben und die Verdauung optimal zu unterstützen.

4. Auf Kaugummis verzichten.

Beim Kaugummi kauen wird regelmäßig Luft geschluckt – das Mittel für einen Blähbauch. Kaugummi lässt sich wunderbar durch Minz-Bonbons ersetzen, mit dem Vorteil, dass die kleinen Pastillen gleichzeitig den Atem erfrischen.

Weitere Tipps und Übungen zum Abnehmen am Bauch finden Sie hier.